Produktbeschreibung
Das mitreißende zweite Album der spanischen Band Krypticy. Gegründet wurde die Band 2013 von Hauptkomponist Alex Guerrero (Gesang/Gitarre) im spanischen Málaga. Die Debüt-EP „Necronomicon“ spiegelte ihre Vorliebe für Old-School-Death Metal wider, insbesondere für den aus Florida stammenden Stil (Morbid Angel, Obituary, Death, Cancer). Als sie einige Jahre später ihr Debütalbum „Hideous Being“ veröffentlichten, zeigte die Band bereits ein breiteres Spektrum an Einflüssen (Suffocation, Malevolent Creation, Deicide, Decapitated) und begann, live zu spielen. Sie teilten sich die Bühne unter anderem mit Bands wie Lapidated, Avulsed, Wormed, Aposento und Necrophiliac. Nachdem die Band ihre Besetzung bis Ende 2022 gefestigt hat – Guerrero neben Pancho Vazquez (Schlagzeug), Thomas Schenk (Bass/Hintergrundgesang) und Sergio Alvarez (Gitarre) –, liefern Krypticy nun ihr zweites Album mit dem ominösen Titel „The Non-Return“ heraus. Wie das schlichte Coverartwork (mit freundlicher Genehmigung von Cardaver Art) und die kryptische Nomenklatur vermuten lassen, versucht Krypticy mit „The Non-Return“, die Grenzen ihres bereits gefestigten Sounds zu erweitern. Zweifellos immer noch bewährter Death Metal, strebt hier jedoch nichtsdestotrotz nach etwas Spirituellerem, da das Quartett eine Entwicklung hin zu einer einzigartigeren Persönlichkeit anstrebt und gleichzeitig die klassische Kante beibehält, die Krypticys Herangehensweise an das Genre immer geprägt hat. Wohlgemerkt, das ist keine Doppelzüngigkeit dafür, völlig auf „Prog“ umzusteigen oder Death Metal ganz hinter sich zu lassen (und ihn trotzdem so zu nennen); vielmehr hat die Band begonnen, fließender verschiedene Dialekte innerhalb derselben Sprache zu sprechen, wodurch ein mehrsprachiger Ansatz entsteht, der den Gesamteffekt nur verstärken kann. Während also die traditionellen Tropen des Thrashings der späten 80er und des Grindings der frühen 90er gut vertreten sind, weist Krypticys Songwriting auf „The Non-Return“ einen deutlich kantigen Aspekt auf, der Fieber und Wut entfacht, wenn Riffs und Riffs und noch mehr Riffs gnadenlos nacheinander angreifen, die Rhythmussektion anschwillt und linear bleibt und letztendlich einen Einprägsamkeit erzeugt, der sich leicht Strophe-/Refrain-Strukturen entzieht. Also, wer sich bereitwillig von so schnörkellosen Geheimtipps wie „Pierced from Within“ von Suffocation, „Stillborn“ von Malevolent Creations und „The Negation“ von Decapitated verwirren lässt, sollte sich darauf vorbereiten, mit „The Non-Return“ ans Ziel zu kommen!
Diesen Artikel haben wir am 12.03.2025 in unseren Katalog aufgenommen.